x

Tragen Sie hier bitte Ihre Emailadresse ein,
der Report ist garantiert 100% kostenlos!

Projektmanagement, Projekt, Software

Kein Spam! Ich hasse Spam und werde Ihre Daten niemals an Dritte weitergeben
Kein Abo und garantiert keine Kosten! Link zum Datenschutz (hier klicken)

Dienstag, 17.10.2017

Zeiterfassung

Die Zeiterfassung ist für die Durchführung eines Projekts unerlässlich. Nur wenn die Arbeitszeit lückenlos erfasst und geplant werden kann, ist eine Bestimmung des Arbeitsaufwands und damit ein effektives Projekt-Controlling möglich. Die Zeiterfassung dient also dazu nachzuweisen, wie viel Arbeitszeit tatsächlich für die Umsetzung eines Projekts erforderlich war. Sie ist nicht nur für das Gesamtprojekt wichtig, sondern liefert auch Daten, die für die Planung von einzelnen Arbeitspaketen nützlich sein können.

 

Jetzt kostenlos anfordern

Nutzen

So gibt die Zeiterfassung Auskunft darüber, wie viel Zeit die jeweiligen Vorgänge tatsächlich in Anspruch genommen haben und ob die vorab geschätzte Arbeitszeit eingehalten werden konnte, oder über- bzw. unterschritten wurde. Konnten Vorgänge schneller als geplant abgeschlossen werden, so kann dies unter Umständen einen positiven Einfluss auf den geplanten Endzeitpunkt des Projekts haben. Der umgekehrte Fall würde sich aus der Überschreitung der geplanten Zeiten ergeben. Die Zeiterfassung kann dem Projektmanagement in diesem Zusammenhang als Indikator für negative Entwicklungen dienen.

 

Eine lückenlose Dokumentation der Arbeitszeit dient außerdem als Nachweis des Arbeitsaufwands gegenüber dem Auftraggeber oder dem Vorgesetzen. Hierzu muss eine sinnvolle Methode zur Zeiterfassung festgelegt werden.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Zeiterfassung ist, dass die Planung zukünftiger Projekte durch verlässlichere Daten erfolgen kann. Sind keine Erfahrungswerte vorhanden, kann sich die Planung eines Projektes sonst als schwierig erweisen.

 

Probleme und Umsetzung in der Praxis

Die Zeiterfassung erfolgt in der Regel entweder durch elektronische Erfassung oder auf Basis der Vertrauensarbeitszeit. Dabei spielt die unternehmensbezogene Zeiterfassung eine andere Rolle als die projektorientierte Erfassung der Arbeitszeit. Letztere wird vor allem dazu benötigt, den Projektfortschritt festzustellen, wohingegen Erstere eine Verbindlichkeit darstellt, die von Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu berücksichtigen ist. Nach ihr bestimmen sich beispielsweise Überstunden. Kritik wird häufig dann laut, wenn die Durchführung eines Projekts mit dem Tagesgeschäft zusammenfällt und eine doppelte Zeiterfassung nötig wird. Diese ist nicht nur mit mehr Aufwand verbunden, sondern kann auch dazu missbraucht werden, die Vertrauensarbeitszeit zu umgehen.