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Projektmanagement, Projekt, Software

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Donnerstag, 17.08.2017

Wasserfallmodell

Der Entwickler des Wasserfallmodells war W.W. Royce, der ein Konzept vorgestellt hat, welches zur Entwicklung von großen Softwaresystemen dienen sollte. 1970 erschien hierzu seine Publikation „Managing the Developement of large Software Systems“. Auf seine Veröffentlichung hin, wurde das Modell in vielerlei Weise übersetzt, interpretiert und weiterentwickelt.  Seinen Namen erhielt das Konzept aufgrund seiner graphischen Darstellung, welche an einen Wasserfall erinnert.

 

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Phasen des Modells

Royce definierte die sieben Phasen „Anforderungen an das System“, „Anforderungen an die Software“, „Analyse“, „Programmdesign“, „Codierung“, „Testphase“ und „Umsetzung“. Dabei betonte er besonders, dass vor einem Übergang von einer Phase zur nächsten, gesicherte Ergebnisse geschaffen werden müssen, die schließlich zum bestmöglichen Gesamtergebnis führen. Hierzu kann es nötig werden, sowohl die Phase, als auch den Übergang mehrmals zu durchlaufen und dadurch zu Annahmen zu gelangen, die bei der Lösung möglicher Probleme innerhalb des Projektes helfen könnten. Durch die geplante Wiederholung einzelner Schritte, nähert sich Royce mit seinem Wasserfallmodell stark an das Spiralmodell nach Boehm an.  Dieses ist ein weiteres Konzept zur Unterstützung von Projekten der Softwareentwicklung und bietet mit seinem spiralförmigen Aufbau immer wieder die Möglichkeit des Eingreifens und Nachsteuerns von Seiten des Managements.

 

Umgang mit dem Wasserfallmodell

Allgemein wird bei der Interpretation wenig auf die eigentlichen Absichten des Autors geachtet. So wird das vorgesehene Wiederholen der einzelnen Phasen und die genaue Prüfung und Wiederholung der Übergänge, zumeist vernachlässigt. Die Phasen existieren vielmehr unabhängig voneinander. Sie greifen die Ergebnisse der vorangehenden Phase auf und geben anschließend die eigenen Ergebnisse an die nachfolgende Phase weiter, ohne, dass zusätzliche Durchläufe eingeplant werden. In dieser Form entspricht das Wasserfallmodell dem Star-Gate-Prozess beziehungsweise wird häufig auch unter dem Namen „Over the Wall Approach“ beschrieben. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die Übergänge, die als Schranken fungieren und eine Weiterführung des Projektes nur dann erlauben, wenn sie als sinnvoll und erfolgversprechend erachtet wird.