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Projektmanagement, Projekt, Software

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Donnerstag, 17.08.2017

Ursache-Wirkungs-Diagramm

Um Ursachen für Probleme besser entschlüsseln zu können, kann man auf die Darstellung eines  Ursache-Wirkungs-Diagramm zurückgreift. Hierbei werden die einzelnen Hauptursachen zerlegt bis die Verursachung des Problems aufgezeigt ist. Vor allem bei der Erstellung von Ist-Analysen sind die grafischen Darstellungen sinnvoll.

 

Wie Fischgräten sind die einzelnen Probleme auf der Hauptachse des Ursache-Wirkungs-Diagramms angeordnet. Die einzelnen Äste sind meist hierarchisch angelegt. Auf dem Hauptpfeil des Ursache-Wirkungs-Diagramms ist das Problem abgebildet. Um ein Ursache-Wirkungs-Diagramm zu erstellen bietet sich eine Projektinterne Gruppenarbeit an, da hier durchaus auch gruppendynamische Prozesse genutzt werden können. Organisationsuntersuchungen werden oft in Gruppenarbeiten bei Workshops angeboten. Werden andere Personen zu dem Prozess hinzugezogen, kann eine vielseitigere Betrachtung erreicht werden.

 

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Um ein Ursache-Wirkungs-Diagramm anzufertigen, nimmt man sich meist die fünf einzelnen Schritte zur Hilfe. Bei der Problemformulierung wird das Hauptproblem herausgebildet und auf dem horizontalen Hauptpfeil, der möglichst nach rechts zeigt, eingetragen. In dem zweiten Schritt, der Festlegung der Haupteinflussgrößen, werden die einzelnen Problemursachen an den Pfeilen vermerkt, die auf den Hauptpfeil zeigen.  Hierbei handelte es sich ursprünglich um Haupteinflussgrößen wie etwa Methode, Maschine, Mensch und Material. Im Laufe der Jahre wurden allerdings die notwendigen Haupteinflussgrößen des Ursache-Wirkungs-Diagramms durch Einflussklassen wie Prozesse und Umfeld ergänzt. Im dritten Schritt sammelt man innerhalb der Gruppe die potentiellen Problemursachen ermittelt. Oftmals werden hierzu Kreativtechniken eingesetzt. In dem darauf folgenden vierten Schritt erfolgen die Bewertung und die Einordnung verschiedener Ursachen in dem Ursache-Wirkungs-Diagramm. Sie werden den einzelnen Haupteinflussgrößen zugeordnet. Sollte eine Ursache nicht eindeutig zugeordnet werden können, muss sie weiter entschlüsselt werden. Dies wird grafisch mit der Anlage eines Nebenastes  angedeutet. Es ist selbstverständlich, dass man erst durch mehrmaliges Nachfragen die Wurzel des Problems erreicht. Zuletzt erfolgt die Auswertung. Hierbei werden alle möglichen Problemursachen, die auf dem  Ursache-Wirkungs-Diagramm vermerkt sind, entsprechend ihrer Bedeutung und Einflussnahme auf das Problem gewichtet. Über andere Analysemethoden können die einzelnen Problemursachen klassifiziert werden. Auf diese Weise kann man daraus Handlungsoptionen und Vorgehensweisen ableiten.