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Projektmanagement, Projekt, Software

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Donnerstag, 17.08.2017

Übergabe

Die letzte Aufgabe des Auftragnehmers ist die Übergabe des Projektergebnisses an den Auftraggeber. Voraussetzung für die Übergabe ist die Bereitschaft des Auftraggebers das Projektergebnis abzunehmen. Entsprechend der DIN 69905 erfolgt bei der Übergabe die Abgabe der Lieferungen oder Leistungen an den Empfänger nach den zuvor vereinbarten Bedingungen bezüglich der Form, des Inhaltes sowie der Durchführung. Die Details der Übergabe werden bei der Vertragserstellung formuliert und sind bindend. In der Projektabschlussphase ist die Übergabe ein wesentlicher Bestandteil.

 

 Handelt es sich um ein Produkt, ist die Abgabe an den Auftraggeber  im Rahmen der Werksverträge unter §640 BGB festgehalten.  Mit der Abnahme bestätigt der Auftraggeber dem Auftragnehmer, dass das Werk entsprechend der vereinbarten Spezifikationen erstellt wurde und der Vertrag von Seiten des Auftragnehmers erfüllt wurde. Wurde das Werk nach den Bedingungen des Vertrages erstellt, hat der Auftragnehmer ein Recht auf die Abnahme dessen durch den Auftraggeber.

 

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 Bei der Übergabe an den Auftraggeber werden einige oder alle Projektergebnisse in die Linienorganisation verlagert. Die entsprechenden Rahmenbedingungen sind hierbei in keinem Fall zu vernachlässigen. In den meisten Fällen  muss noch einmal überprüft werden, in wie weit noch andere Organisationsbereiche über den Auftraggeber hinaus von der Übergabe betroffen sind. Hierbei kann es sich sowohl  um Bereiche der Qualitätssicherung als auch der Personalabteilung oder des Controllings handeln. Um bei der Übergabe alle Bereiche zu berücksichtigen, ist es zu empfehlenswert eine Umfeldanalyse anzufertigen.

 

Eine Vorbereitung bei Fertigstellung der Projektergebnisse auf die Übergabe sollte gut vorbereitet und koordiniert werden. Die ersten Schritte sind im Projektauftrag formuliert. Gleichsam sind sie im Lastenheft aufgeführt. Eine strukturierte Übergabe ist wichtig. So  ist es sinnvoll eine Checkliste anzufertigen und diese gewissenhaft abzuarbeiten. Diese basieren zumeist auf den Erkenntnissen der Umfeldanalyse und sollten von allen Beteiligten mit den verschiedenen Anliegen berücksichtigt werden.  Ebenso wie eine Checkliste kann auch ein Leitfaden mit verschiedenen Schwerpunkten auf den betroffenen Bereichen eine koordinierte Übergabe ermöglichen.