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Projektmanagement, Projekt, Software

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Samstag, 24.06.2017

Soll-Ist-Vergleich

Innerhalb des Projektmanagements dient ein Soll-Ist-Vergleich dem Projekt-Controlling und soll Aufschluss über den Projektstatus geben. Der Vergleich von Ist-Werten mit den, zu Projektbeginn festgelegten, Soll-Werten ist eine sehr simple Form der Fortschrittskontrolle und kann nur begrenzt Aufschluss über den tatsächlichen Status des Projektes geben. Bei der Bestimmung von Werten wie Ist-Kosten, Ist-Arbeitsmenge oder auch Ist-Arbeitszeit und deren Vergleich mit entsprechenden Soll-Werten beispielsweise, werden die Informationen zu Zeit, Kosten und dem allgemeinen Fertigstellungsgrad nicht gemeinsam betrachtet und sind daher weniger aussagekräftig. Nichts desto trotz, kann der Sol-Ist-Vergleich Aufschluss über mögliche Fehlentwicklungen liefern. Ergebnisse aus dem Vergleich sollten daher dazu verwendet werden, nach den Ursachen für festgestellte Abweichungen zu forschen und so Risiken und negative Trends zu erkennen und zu beseitigen.

 

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Ergänzung des Soll-Ist-Vergleichs

Um diesen Schwachpunkt auszugleichen, muss der Soll-Ist-Vergleich durch weitere Analysen und Bewertungen bestätigt werden. So kann eine Meilensteintrendanalyse dabei ergänzende Informationen zu Entwicklungstrends liefern. Komplexere Kennzahlen, welche eine umfassendere Beurteilung des Projektstatus möglich machen, sind der Schedule Performance Index und der Cost Performance Index. Diese werden im Earned Value Management zusammengefasst und verknüpfen unter anderem die Daten verschiedener Soll-Ist-Vergleiche.

 

Projektfortschritt

Die Feststellung des Projektfortschritts, welche mit dem Soll-Ist-Vergleich angestrebt wird, gestaltet sich auch deswegen schwierig, weil keine allgemeine Definition für den Projektfortschritt als solchen existiert. Nach DIN 69901-5 beispielsweise, werden zur Feststellung des Projektfortschrittes das geplante Ziel mit der jeweiligen Situation des Arbeitspaketes, Vorgangs oder Gesamtprojektes verglichen. Welche Referenzgrößen zur Aufstellung des Vergleichs herangezogen werden sollen, wird dabei nicht genauer erläutert, somit ist diese Beschreibung zu allgemein, um als sinnvolle Definition zu gelten. Häufig wird daher darauf verzichtet, von dem „Projektfortschritt“ zu sprechen. Ausgewichen wird dann auf konkreter feststellbare Angaben, wie den Fertigstellungsgrad oder die vergangene Projektlaufzeit. Ebenso sind der Budgetausschöpfungsgrad oder der Earned Value gern verwendete Begriffe im Zusammenhang mit dem Projektstatus.