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Projektmanagement, Projekt, Software

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Donnerstag, 17.08.2017

Rollende Planung

Das Konzept der rollenden Planung wird immer dann eingesetzt, wenn ein Projekt einen sehr langen Zeitraum umfasst oder mit hohen Unsicherheiten verbunden ist, die eine Detailplanung erschweren.  Zum Projektbeginn wird nur ein Grobplan erstellt, der das Projektziel und den Zeithorizont fixiert. Nach und nach werden dann für die jeweils anstehenden Projektabschnitte Detailpläne entwickelt, die auf der Grobplanung aufbauen und gleichzeitig unprognostizierte Entwicklungen berücksichtigen.

 

Besonders häufig wird eine rollende Planung bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten praktiziert. Da hier die Ergebnisse der Forschung und damit der Verlauf des Projektes nicht klar vorhergesagt werden können, wäre eine vorab festgelegte Detailplanung nicht einzuhalten. Die rollende Planung hingegen hilft dabei, das Projekt gemäß der Grobplanung zu kontrollieren und zu steuern, bietet dem Projektteam aber gleichzeitig auch die nötige Flexibilität.

 

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Für besonders lange Projekte, gestaltet sich die Detailplanung ebenfalls besonders schwierig, da sie zum Projektanfang viel zu umfassend und aufwändig wäre. Leichter ist es daher, das Projekt phasenweise zu planen und vorab nur einen groben Plan zu entwickeln. Gleichzeitig muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Planung nicht zu stark mit der Durchführung verknüpft wird. In diesem Fall wäre die Gefahr groß, dass sich die rollende Planung nicht stark genug auf das Projektziel fokussiert. Um dies zu vermeiden, sollte eine Qualitätssicherung eingeführt werden und eine stabile Grobplanung für ein Grundgerüst sorgen.

 

Projektplan

Grundsätzlich handelt es sich bei „dem Projektplan“ um die Summe aller innerhalb des Projektes erstellten Pläne, unabhängig davon, ob es sich dabei um Grafiken oder ausformulierte Pläne handelt. Drei grundsätzliche Bestandteile des Projektplans müssen dabei immer vorhanden sein: Der Terminplan, der Kostenplan und der Projektstrukturplan. Letzterer definiert das angestrebte Ergebnis, der Terminplan legt die Zeitspanne für das Projekt fest und der Kostenplan befasst sich mit dem Aufwand der zur Durchführung anfällt.

 

Im Sinne der rollenden Planung muss der Grobplan entsprechend Elemente dieser drei Grundbestandteile enthalten, die in der Detailplanung um weitere Angaben ergänzt werden.