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Projektmanagement, Projekt, Software

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Sonntag, 17.12.2017

Risikoindikator

Wird im Zusammenhang mit einem Projekt von Risikoindikatoren gesprochen, dann geht es um Messgrößen, die Aussagen über mögliche Projektrisiken liefern können. Derartige Risiken werden über eine Risikoidentifikation schon vor Beginn des Projektes bestimmt. Ist die Identifikation abgeschlossen, müssen im nächsten Schritt der Risikoanalyse, passende Risikoindikatoren gefunden werden.

 

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Arten von Risikoindikatoren

Zunächst muss zwischen zwei verschiedenen Arten von Indikatoren unterschieden werden. Die Frühindikatoren sollen anzeigen, ob das Eintreten eines bestimmten Risikos wahrscheinlicher wird. Je früher ein mögliches Problem erkannt werden, also je sensibler der Indikator auf Veränderungen der Gegebenheiten reagiert, umso größer sind die Chancen einen Schadensfall noch abzuwenden. Dazu müssen, im Rahmen des Risikomanagements, Maßnahmen und Handlungsalternativen definiert werden, die auf die identifizierten Risiken des Projektes ausgelegt sind.

 

Schadensindikatoren, sind Risikoindikatoren, die das Eintreten eines Problems melden. Während im Risikomanagement Frühindikatoren mit Risikofaktoren verbunden werden, um die Tragweite und die Wahrscheinlichkeit des jeweiligen Risikos abschätzen zu können, so werden Risikoindikatoren, die den Schadensfall anzeigen, dazu genutzt, möglichst schnell Maßnahmen einzuleiten, die dessen Auswirkungen begrenzen können.

 

Bedeutung

Da Risikoindikatoren für den Projekterfolg ausschlaggebend sein können, muss innerhalb der Risikoanalyse und Risikobewertung ein hohes Gewicht auf die Auswahl geeigneter Indikatoren gelegt werden. Je besser beispielsweise Frühindikatoren den Anstieg eines Risikos anzeigen, desto mehr Zeit bleibt dem Projektteam, entsprechend zu reagieren und gegenzusteuern. Für Schadensindikatoren gilt entsprechend, dass das Eintreten eines Risikos möglichst früh erkannt werden sollte, um die Tragweite des Schadens minimieren zu können.

 

Beispiele

Häufig verwendete einfache Risikoindikatoren sind Trendanalysen, wie die Meilenstein- oder die Kostentrendanalyse. Zeigen sich hier Ungereimtheiten, muss das Risikomanagement nach den Auslösern des Problems forschen und entsprechende Maßnahmen zur Risikoabwendung ergreifen. Weitere Beispiele für Risikoindikatoren sind der Cost Performance Index und der Schedule Performance Index. Diese Indizes entstammen dem PMBOK Guide und gehören innerhalb des Earned Value Managements zur Standardmethode des Projekt-Controllings.