x

Tragen Sie hier bitte Ihre Emailadresse ein,
der Report ist garantiert 100% kostenlos!

Projektmanagement, Projekt, Software

Kein Spam! Ich hasse Spam und werde Ihre Daten niemals an Dritte weitergeben
Kein Abo und garantiert keine Kosten! Link zum Datenschutz (hier klicken)

Donnerstag, 17.08.2017

Risikoanalyse

Bei der Risikoanalyse werden alle zuvor identifizierten Risiken eines Projektes systematisch betrachtet. Dabei wird nach der Norm DIN 69905 die Risikoanalyse als Teil der Projektanalyse definiert, ohne zu beachten, dass diese unbedingt vor dem Projektstart durchgeführt werden sollte, um die Tragweite der identifizierten Risiken frühzeitig abschätzen und entsprechende Maßnahmen zur Risikovermeidung einplanen zu können. Eine Projektanalyse hingegen wird häufig dann durchgeführt, wenn bereits ein Problem aufgetreten ist und Lösungsalternativen gefunden werden müssen.

 

Jetzt kostenlos anfordern

Qualitative Risikoanalyse

Nach dem PMBOK Guide können zwei Arten von Risikoanalysen unterschieden werden, die quantitative und die qualitative Analyse. Letztere gehört zu den  44, von dem PMBOK Guide 2004 vorgegebenen, Projektmanagementprozessen und hat die Aufgabe, die identifizierten Risiken zu ordnen und in einem Register zusammenzufassen. Dabei werden die Risiken hinsichtlich ihrer Priorität und nach Kategorien differenziert, um einen besseren Überblick zu erlangen und das Risikomanagement zu erleichtern.

 

Quantitative Risikoanalyse

Die Quantitative Risikoanalyse befasst sich mit den Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten der registrierten Risiken. Auch sie gehört zu den 44, von dem PMBOK Guide 2004 vorgegebenen, Projektmanagementprozessen und ist fester Bestandteil des Risikomanagements. Sie folgt meist auf die qualitative Risikoanalyse. Abhängig vom Projekt, kann aber auch die qualitative Risikoanalyse vorab entfallen, oder aber es wird auf die quantitative Risikoanalyse verzichtet. Es ist Aufgabe des Risikomanagements, die richtigen Managementprozesse aus dem gegebenen Repertoire auszuwählen und richtig einzusetzen.

 

Der Umfang des Risikomanagements sollte immer in einem vernünftigen Verhältnis zur Projektgröße stehen und darauf ausgerichtet sein, Ressourcen zu schonen. Dabei muss der Risikoanalyse eine Machbarkeitsstudie und eine Projektumfeldanalyse vorausgehen, um tatsächlich alle möglichen Risiken eines Projektes identifizieren zu können. Oft als Sammelbegriff verwendet, unterscheidet der Fachmann jedoch die Risikobewertung und die Risikovorsorge von der Risikoanalyse im engeren Sinne. Somit seht die quantitative Risikoanalyse, welche die Risikobewertung übernimmt, auf einer Stufe neben der Risikoanalyse, bestehend aus Risikoidentifikation und qualitativer Analyse.