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Projektmanagement, Projekt, Software

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Dienstag, 17.10.2017

Projektkalkulation

Die DIN 69905 definiert den Begriff der Projektkalkulation als die "Ermittlung der voraussichtlichen kostenwirksamen Projektleistungen und ihre Bewertung". Somit ist die Schätzung von eventuellen Projekterträgen exklusive und gehört zur Sparte des Business-Plans zusammen mit den dafür erforderlichen Business-Cases, und nicht zur Projektkalkulation.

 

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Die Projektkalkulation ist als eine der signifikantesten Aufgaben im Bereich des Projektmanagements auch ein der schwierigsten und anspruchsvollsten. Dies ist auch aus dem Grund der Fall, als dass sich jedes Projekt vom anderen unterscheidet und somit nicht genau voraussehbar ist. Damit widerspricht sich das Ganze eigentlich selbst: Denn obwohl das Projekt bzw. dessen Verlauf nicht genau vorhergesagt werden kann, ist eine Projektkalkulation von Nöten, um in etwa die erforderlichen Ausgaben des Auftraggebers abzuschätzen.

 

Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen: Die Bottom-Up Planung und den Top-Down Prozess.

 

Bei der zuerst genannten Methode, also der Bottom-Up Planung, wird versucht, durch eine möglichst effektive Detaillierung der einzelnen Aufgaben die Aufwandsschätzungen hinsichtlich ihrer Genauigkeit möglichst groß zu machen. Die Kombination der verschiedenen Methoden der Aufwandschätzungen erlaubt eine noch genauere Analyse: So kann nicht nur der Aufwand an sich, sondern auch die eventuelle Variation in ihrer Höhe bestimmt werden - ähnlich einer Fehlerrechnung. Weiterhin wird die Ungenauigkeit kleiner, indem man sich möglichst früh verbindliche Angebote von Leistungsgebern einholt. Finanzielle Puffer geben weiterhin ein Sicherheitsgefühl und können im Extremfall das Projekt retten.

 

Die zweite Methode, also der Top-Down Prozess, gibt den erlaubten Kostenrahmen vor, an welchem sich das Ergebnis der Projektplanung orientieren muss. Dafür typisch ist die Kostenträgerrechnung, welche die Kalkulation nach Arbeitspaketen ablaufen lässt. Wie die Namen bereits verraten plant man die Kosten bei der ersten Methode von unten nach oben, also vom einzelnen Projektbaustein bis hin zum gesamten Projekt. Bei der zweiten Methode werden die Kosten zuerst festgesetzt. Nach diesen müssen dann die Leistungen vergeben werden.