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Projektmanagement, Projekt, Software

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Sonntag, 17.12.2017

Nachforderungsmanagement

Im Sinne der DIN 69905 ist das sogenannte Claim Management bzw. Nachforderungsmanagement die Überwachung und die Beurteilung von Änderungen und Abweichungen sowie deren zum Zwecke der Durchsetzung und Ermittlung von Ansprüchen wirtschaftlichen Folgen. Das Änderungsmanagement - im Grunde das Gegenstück zum Nachforderungsmanagement - wird in der DIN hingegen nicht beschrieben.

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Ein zu dominantes Nachforderungsmanagement kann ebenso wie der zu starke Fokus auf die Ermittlung und Durchsetzung von Ansprüchen, welches in der Regel je zu einer Erhöhung des Projektvolumens führt, eine Versteifung des Projektablaufes zur Folge haben. So kann Verbesserungspotential ebenso wie eventuelle Flexibilitäten nicht genutzt und werden. Für einen angemessenen Ausgleich zwischen dem Optimum des Projektablaufes und den Ansprüchen der Stakeholder sollte der Projektmanager sorgen.


Zur besseren Zielsetzung und Durchführung sollten dazu die Gewährleistungsansprüche sowie die Abnahme der Teilleistungen bereits im Vertrag festgesetzt werden. Ein projektbegleitendes Qualitätsmanagement kann Mängel rechtzeitig erkennen und nicht gerechtfertigte Nachforderungen verhindern. Das Nachforderungsmanagement sollte als Ereignis bzw. Bestandteil eines systematischen Konfigurationsmanagements auch in diesem Zusammenhang behandelt werden.