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Projektmanagement, Projekt, Software

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Sonntag, 17.12.2017

Festpreis

Im Projektmanagement versteht man unter einem Festpreis den Preis für die zu erbringende Projektleistung, der vertraglich zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbart wird. Die Kalkulation des Festpreises wird vom Auftragnehmer durchgeführt; er unterbreitet dem (potentiellen) Auftraggeber auf der Basis seiner Kalkulation ein Angebot.

 

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Fälligkeit der Zahlung

Die Zahlung des Projektleistung ist spätestens mit der Abnahme des Projekts durch den Auftraggeber fällig. Im Falle von vertraglich vereinbarten Teilleistungen und Teilabnahmen ist der Festpreis in entsprechende Teilbeträge gegliedert. Diese Zahlungsweise nennt man auch Zug-um-Zug-Zahlung; es handelt sich dabei um eine alltagsübliche Zahlungsmethode, wie sie bspw.  im Supermarkt stattfindet: Die Warenübergabe erfolgt an der Kasse und die Zahlung wird gleichzeitig vorgenommen.

 

Bei der Vereinbarung eines Festpreises kommen zwei wirtschaftliche Grundprinzipien ins Spiel: das Minimalprinzip und das Maximalprinzip. Der Auftragnehmer ist bestrebt, die im Lasten- und Pflichtenheft vereinbarten Leistungen mit einem möglichst geringen Aufwand zu erbringen (Minimalprinzip). Der Auftraggeber seinerseits will für den vereinbarten Preis so viel Leistung wie möglich erreichen (Maximalprinzip). Änderungswünsche, also Leistungen, die nicht im Lasten- und Pflichtenheft enthalten sind, wird sich der Auftragnehmer durch entsprechende zusätzliche Zahlungen (Nachforderungen) vergelten lassen.

 

Vorteile des Festpreises

Der fest vereinbarte Preis bringt auf beiden Seiten das Bemühen mit sich, die zu erbringende bzw. die zu erhaltende Leistung genau zu definieren. Infolgedessen wird das Projektbudget klar vereinbart. Der Auftraggeber fordert keine Aufwandsnachweise; alle Leistungen sind im Lasten- und Pflichtenheft definiert. Der Auftragnehmer sieht sich aufgrund des festen Budgets in der Notwendigkeit, möglichst effizient zu arbeiten; die Verschwendung von Ressourcen ist damit ausgeschlossen.

 

Nachteile des Festpreises

Ein wesentlicher Nachteil – aus Sicht des Auftraggebers – ist die Tatsache, dass es keinen Spielraum für nachträgliche Änderungen gibt, d. h. diese sind wenn überhaupt, nur unter Zahlung eines Aufpreises realisierbar. Außerdem wird der Auftragnehmer in die Kalkulation hohe Sicherheitszuschläge einrechnen. Der Festpreis bietet dem Auftragnehmer ferner keinen besonderen Anreiz, dem Auftraggeber optimal zuzuarbeiten.