x

Tragen Sie hier bitte Ihre Emailadresse ein,
der Report ist garantiert 100% kostenlos!

Projektmanagement, Projekt, Software

Kein Spam! Ich hasse Spam und werde Ihre Daten niemals an Dritte weitergeben
Kein Abo und garantiert keine Kosten! Link zum Datenschutz (hier klicken)

Mittwoch, 22.11.2017

5 Erfolgsfaktoren für Projekte

Welche Faktoren für den Erfolg eines Projekts verantwortlich sind, lässt sich oft nur in der Retrospektive betrachten, d. h. nachdem das Projekt abgeschlossen worden ist. Mittlerweile verfügt das Projektmanagement über ausreichende Erfahrungswerte, um bestimmte Erfolgsfaktoren definieren zu können; hierzu zählen die folgenden fünf:

  1. Rückendeckung durch die oberste Führungsebene
  2. Die richtige Zusammensetzung des Projektteams
  3. Die Kommunikation innerhalb des Projektteams
  4. Die richtige Zieldefinition des Projekts
  5. Die Führungsqualität des Projektleiters

 

Jetzt kostenlos anfordern

Hierbei handelt es sich um notwendige, jedoch keinesfalls um hinreichende Faktoren. Dies bedeutet, sie allein können den Projekterfolg nicht garantieren, aber sie helfen, bestimmte Rahmenbedingungen für ein Projekt zu schaffen, eventuelle Projektrisiken anhand von Warnsignalen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu treffen. Dies ist umso wichtiger vor dem Hintergrund der Tatsache, dass von einem erfolgreichen Projektmanagement nicht selten die Zukunft eines ganzen Unternehmens abhängt.

 

1. Rückendeckung durch die oberste Führungsebene

Damit ein Projekt in den richtigen Bahnen verläuft, brauchen die Projektbeteiligten die Rückendeckung vom obersten Management; prestigeträchtige, zukunftsweisende Projekte müssen dementsprechend in der Vorstandsetage angesiedelt sein, denn dort werden die strategischen, d. h. langfristigen Entscheidungen getroffen. Die Führungsetage benötigt einen genauen Einblick in das Projekt, um in der Lage zu sein, projektrelevante Entscheidungen zu treffen. In der Tat ist die fehlende Unterstützung im Umfeld der Geschäftsleitung und die daraus resultierende fehlende Verantwortlichkeit einer der Hauptgründe für den Misserfolg von Projekten. Neben der Unterstützung durch das Management sind die Miteinbeziehung  der Auftraggeber (Stakeholder) und deren Kooperation ausschlaggebend. Ein Projektteam kann noch so gute Arbeit leisten, wenn die Stakeholder nicht am selben Strang ziehen. Die Unterstützung der obersten Entscheidungsträger bewirkt weiterhin, dass dem Projekt die nötigen Ressourcen zur Verfügung stehen und es nicht infolge von Engpässen verzögert wird oder gar abgebrochen werden muss.

 

2. Die richtige Zusammensetzung des Projektteams

Das Projektteam muss so zusammengesetzt sein, dass es möglichst aus Teamplayern besteht und nicht nur aus einer Ansammlung talentierter und erfahrener Individualisten. Ein heterogenes Projektteam mit Mitgliedern aus unterschiedlichen Nationen, unterschiedlichen Altersgruppen und mit unterschiedlicher Lebenserfahrung wirkt sich besonders positiv auf den Erfolg eines Projektes aus. Das Männer Frauen Verhältnis sollte ebenfalls möglichst ausgeglichen sein.

 

3. Die Kommunikation innerhalb des Projektteams

Eine offene und reibungslose Kommunikation im Team ist unentbehrlich im Projektmanagement. Sie ermöglicht es, dass alle Projektbeteiligten über projektrelevante Vorgänge Bescheid wissen; so lassen sich Missverständnisse, falsch gesetzte Prioritäten und kostspielige Verzögerungen vermeiden. Ferner resultiert aus effektiver Kommunikation eine positive Grundstimmung, die sich auf die persönliche Motivation jedes Einzelnen auswirkt. Um die Kommunikation zu verbessern, sollten Möglichkeiten geschaffen werden, nicht nur im Rahmen offizieller Anlässe, sondern auch inoffiziell via Intranet miteinander sprechen zu können. Hierzu bieten sich insbesondere regelmäßige Videokonferenzen an. Auch die Projektdokumentation fällt unter das Stichwort Kommunikation; sie ist insbesondere für Folgeprojekte von Bedeutung.

 

4. Die richtige Zieldefinition des Projekts

Es darf keine Unklarheiten hinsichtlich des Projektziels geben. Um richtig planen zu können und die Motivation der Mitarbeiter zu gewährleisten, muss das Projektziel klar definiert sein. Es beschreibt den Sollzustand eines Projekts. Nur ein klar definierter Sollzustand lässt sich aussagekräftig mit dem Istzustand vergleichen; nur so können Diskrepanzen zwischen Soll  und Istzustand erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen lanciert werden. Andernfalls kann es vorkommen, dass die Ressourcen aufgrund dessen, dass sie an falschen Zielvorgaben orientiert sind, nicht ausreichen. Vor allem die Ressourcen Geld und Zeit sind ausschlaggebend, denn häufig kommt es vor, dass Projekte eingestellt werden müssen, weil sie das Budget oder den vorgegebenen zeitlichen Rahmen sprengen.


5. Die Führungsqualität des Projektleiters

Die Führungsqualität des Projektleiters ist entscheidend für den Projekterfolg. Seine Aufgabe ist es, das Team zusammenzuhalten und gleichzeitig den Entscheidungsträgern zu berichten. Ferner muss er das Projekt transparent halten und die Mitgliedern des Projektteams wissen lassen, worum es geht und welches übergeordnete Ziel gemeinsam verfolgt wird. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass  die Mitarbeiter bei langatmigen Projekten motiviert bleiben, denn sie wissen, dass das Projektziel mit jedem erledigten Zwischenschritt näher rückt.